In Dortmund keimt eine stille Revolution auf – nicht in den Rathäusern, sondern in Hinterhöfen und auf Balkonen. Über die Nachbarschaftsplattform nebenan.de verwandeln die Einheimischen digitale Kontakte in echte Solidarität. Ob es darum geht, einen Umzug zu organisieren, eine Hundesitterin zu finden oder gemeinsam Tomaten zu pflanzen – die Bewohner von Nordrhein-Westfalens zweitgrößter Stadt zeigen, wie mächtig nachbarschaftliche Unterstützung sein kann.
Tiefere Verbindungen, über den Feed hinaus
In Stadtteilen wie Schüren und Hörde ist nebenan.de mehr als nur eine App – es ist zu einer Lebensader geworden. Täglich tauchen neue Anfragen auf: Eine ältere Person braucht Hilfe beim Tragen der Einkäufe, eine junge Familie sucht Gartengeräte oder jemand, der neu in der Stadt ist, möchte einfach ein paar freundliche Gesichter kennenlernen. Besonders in Dortmund reagieren die Nachbarn aber unglaublich schnell. Im Kreuzviertel und rund um den Phoenixsee strömen Hilfsangebote für Umzüge und spontane Treffen in den Feed.
Dieser lokale Puls hat Dortmund zur viertaktivsten Stadt auf der Plattform in NRW gemacht – nur Köln, Düsseldorf und Bonn liegen noch vorn. Seit dem Start im Jahr 2016 hat sich nebenan.de zu einem Netzwerk aus 10.000 Nachbarschaften entwickelt, mit über 3,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in ganz Deutschland. In Dortmund fühlt es sich dabei jedoch besonders persönlich an.
Vom Einzelgänger zum lokalen Helden
Was online beginnt, bleibt nicht dort – das ist der Zauber von nebenan.de in Dortmund. Fast die Hälfte der aktiven Nutzer gibt an, über die Plattform reale Treffen organisiert zu haben, sei es beim gemeinsamen Gärtnern in Innenhöfen, bei Büchertausch-Aktionen oder beim gemütlichen Kaffeetrinken an einem sonnigen Sonntag. Für viele haben gerade diese einfachen Gesten geholfen, bedeutungsvolle Verbindungen direkt vor der Haustür zu knüpfen.
Einsamkeit – gerade in urbanen Räumen – ist ein wachsendes Problem. Doch der neueste Impact-Report von nebenan.de zeigt: Je aktiver die Nutzer sind, desto weniger isoliert fühlen sie sich. Die Plattform wird so zum Tor zu Freundschaft und Zugehörigkeit.
Der Neighborhood Day im Mai stellt diesen Geist eindrucksvoll unter Beweis. Über ganz Dortmund – in Orten wie der Poststraße, der Steubenstraße und der Talstraße – organisieren Nachbarn Pflanzaktionen, Flohmärkte und Grillfeste. Zudem ist mit der noch bis zum 28. April verfügbaren Förderung in diesem Frühling mit noch mehr gemeinschaftlich getragenen Ideen zu rechnen.
In Dortmund ist Gemeinschaft nicht nur ein Schlagwort – sie wird aktiv gelebt.
