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Neuer Dortmunder Weihnachtsmarkt ergänzt das Comeback von „Advent am See“ in NRW

Nordrhein-Westfalens Feiertagssaison 2025 wächst: Ein brandneuer Weihnachtsmarkt in Dortmund trifft auf die Rückkehr eines beliebten Events in Dinslaken. Beide Märkte stärken das Adventsangebot der Region und setzen auf Orte, die in ihren Gemeinden ohnehin eine wichtige Rolle spielen.

Advent am See in Dinslaken

Der Advent am See in Dinslaken-Hiesfeld findet vom 28. bis 30. November 2025 wieder auf dem Freibadgelände am Rotbachsee statt. Das Ufer prägt den Charakter des Markts: Beleuchtete Bäume bilden den Rahmen, eine zentrale Feuerstelle wird zum Treffpunkt für Besucher*innen. In einer Jurte liest ein*e Geschichtenerzähler*in vor – ein ruhiger, familienfreundlicher Akzent.

Speisen und Getränke liefern lokale Gruppen, das Angebot bleibt bewusst bodenständig und regional. Bestätigt sind Grünkohl mit Mettwurst, Reibekuchen, Räucherforelle und Feuerzangenbowle – eine klare Winterkarte ohne Schnickschnack.

Kinder können einen kleinen Streichelzoo mit Eseln und Schafen besuchen und Stockbrot über dem Feuer rösten. So bleibt der Markt für Familien attraktiv, die einfache Aktivitäten zum Mitmachen bevorzugen.

Dinslaken erweitert das Festprogramm zudem mit Advent an der Burg am dritten Adventswochenende im Burghof – ein zweiter Schauplatz mit historischem Ambiente.

Wintermarkt in Dortmund

Dortmund bekommt einen neuen Weihnachtsmarkt in der Pilina Lodge im Revierpark Wischlingen. Die frühere Pilina Beach Bar stellt auf Winterbetrieb um und öffnet an allen vier Adventswochenenden. Feuerstellen, Kunsthandwerk, Glühwein und eine eigene Lichtinstallation bilden das Herzstück. Die Macher*innen setzen auf eine kompakte, gemütliche Atmosphäre statt eines riesigen Volksfests.

Geplant sind jeweils mehr als 20 Stände mit Essen, Getränken und Handgemachtem. Nach der Absage der „Winterlichter“ 2024 kehrt damit weihnachtliches Leben in den Park zurück. Sollten die Besucherzahlen stimmen, könnte das Konzept auf weitere Parkbereiche ausgeweitet werden.

Beide Märkte zeigen den NRW-Trend zu kleineren, fokussierten Adventsveranstaltungen, die auf Atmosphäre, lokales Engagement und niedrigschwellige Erlebnisse setzen.